Blasenschwäche – ein lästiges Übel
Man spricht nicht darüber . . .
. . . dabei leiden in Deutschland schätzungsweise 10 bis 15 Prozent der Männer ab 65 unter einer Blasenschwäche. Viele schweigen aus Scham und ziehen sich vom gesellschaftlichen Leben zurück aus Angst, jemand könnte etwas bemerken. Eine Blasenschwäche lässt sich aber behandeln oder zumindest so verringern, dass man wieder unbeschwert und aktiv leben kann.
Wie kommt es zur schwachen Blase?
Harninkontinenz ist keine Krankheit und keine unvermeidliche Alterserscheinung. Eine Blasenschwäche wird bei Männern meist durch die Prostata ausgelöst:
Im Alter nimmt die Prostata an Umfang zu und es kommt zu Behinderungen beim Harnfluss. Die vergrößerte Vorsteherdrüsedrückt auf die Harnröhre. Dies führt zu einem abgeschwächten oder „stotternden“ Urinstrahl, zu plötzlichem Harndrang mit unfreiwilligem Harnabgang oder aber auch zu Brennen und Schmerzen beim Wasserlassen.
Die Leistungsfähigkeit der Blase kann vorübergehend auch durch eine Prostataoperation gestört werden. Im Allgemeinen gehen die Beschwerden innerhalb von sechs bis zwölf Monaten wieder zurück. Auch neurologische Erkrankungen oder Verletzungen (Parkinson, Schlaganfall, Rückenmarksverletzungen) und Diabetes können Ursache für eine Blasenschwäche sein. Wenn Hüft- und Bauchmuskeln durch Übergewicht und übermäßige Beanspruchung gedehnt werden, kann dies ebenso zu Urinverlust führen.
Aus falscher Scham muss sich heute niemand mit einer Blasenschwäche plagen. Der Urologe weiß viele Mittel und Behandlungsmethoden, die Beschwerden zu lindern oder sogar zu ganz beseitigen.
