Mann und Hormone
Männer altern – anders!
Im Gegensatz zur Frau kommt es beim Mann nicht zu einem rapiden Abfall der Produktion von Sexualhormonen. Dennoch erleben auch Männer eine Veränderung der Hormonsituation.
Etwa mit 40 Jahren beginnt der schleichende Abbau des Sexualhormons Testosteron und treibt damit den Alterungsprozess unweigerlich voran. Jährlich sinken die Blutspiegel um rund ein Prozent. Der 60-Jährige weist um ein Drittel niedrigere Konzentrationen auf als 30 Jahre zuvor. Und im Rentenalter werden bei 20 bis 30 Prozent der Männer Blutwerte unterhalb der Normgrenze gemessen.
Testosteron, als wichtigstes männliches Hormon, steuert unterschiedliche Prozesse im Körper. Es fördert die Entwicklung der männlichen Geschlechtsorgane, reguliert die Spermienproduktion und Spermienqualität, erhöht die Libido und Potenz, steigert Muskelaufbau, Muskelkraft, Fettabbau sowie Knochendichte und beeinflusst die Psyche.
Daher ist es wichtig, einen Mangel an Testosteron frühzeitig zu erkennen und bei entsprechenden Symptomen unter Ausschluss etwaiger Risiken eine Behandlung einzuleiten. Das Ziel einer Hormontherapie ist es, einen verminderten Testosteronspiegel wieder in den optimalen Referenzbereich von 12 – 35 nmol/l zu bringen.
Welche Hormone wie im Körper wirken, erfahren Sie auf den folgenden Seiten.