DR. KADE / BESINS Pharma GmbH

Wie stellt man eine BPH fest?

Bei der Vorsorgeunter- suchung kann der Urologe durch Tasten mit dem Finger eine mögliche Vergrößerung der Prostata feststellen. Die genaue Größe und die Restharnmenge werden mittels Ultraschall bestimmt. Ein einfacher Test ist auch die Harnstrahl- messung: Ist der Harnfluss kleiner als 15 ml pro Sekunde, liegt eine BPH vor.

Gutartige Prostataleiden

Die Prostata oder Vorsteherdrüse hat normalerweise die Form und Größe einer Kastanie. Sie sitzt bei Männern unterhalb der Harnblase am Beginn der Harnröhre. Die Prostata produziert einen Teil der Samenflüssigkeit, die bei der Ejakulation ausgestoßen wird.

Ab dem 40. Lebensjahr beginnt bei den meisten Männern die Prostata zu wachsen. Diese Vergrößerung der Prostata ist gutartig und wird medizinisch „benigne Prostatahyperplasie“ (BPH) (siehe Kasten rechts) genannt. Etwa die Hälfte der Männer über 60 hat eine vergrößerte Prostata, aber nur bei 20 Prozent muss eine Behandlung eingeleitet werden.

Die vergrößerte Prostata drückt auf den Harnleiter und auf die Blase. Dies verursacht Probleme beim Wasserlassen: Abschwächung des Harnstrahls, erschwerte und unvollständige Entleerung der Blase und „Nachtröpfeln“ nach dem Wasserlassen. Wegen der nicht mehr vollständig entleerten Blase „muss“ Mann häufig, auch in der Nacht. Wenn stets Restharn in der Blase zurück bleibt, kann dies auch zu Harnverhalt, Harnwegsinfekten und Harnsteinen bis hin zum Nierenversagen führen.

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