Erogene Zonen
Sie sind die geheimen Stellen am Körper – die „erogenen Zonen“. Dabei reagieren Menschen auf Berührung und Streicheln sehr unterschiedlich. Ist für den einen das Massieren der Füße entspannend bis erotisierend, löst es beim anderen ein schier unerträgliches Kitzelgefühl aus.
Die größte erogene Zone ist die Haut. Unter der Hautoberfläche münden etwa 80.000 Nervenenden, die durch Berührung stimuliert werden. Jeder Teil des Körpers kann im Prinzip eine erogene Zone sein, die besonders sensibel auf Streicheln oder Küssen reagiert. Diese Zonen sind mit dem Sexualzentrum des Gehirns verbunden, das die Lusthormone steuert und die Begierde fördert, mal mehr, mal weniger. Allerdings hängt diese Erregung entscheidend von der jeweiligen Situation und der persönlichen Befindlichkeit ab. Erogene Zonen sind bei jedem Menschen individuell empfindsam, ebenso reagiert jeder anders auf bestimmte Reize.
Sexualforscher haben herausgefunden, dass bei Männern neben der Penisspitze vor allem auch die männliche Brust samt Warzen, die Ohrläppchen, Achseln, Fingerspitzen, der Rücken sowie der Bereich zwischen Nabel und Genitalien besonders empfindlich reagieren.
