Geschlechtskrankheiten – längst kein Tabu mehr!
Die Forschung über Ursache und Formen von sexuell übertragbaren Krankheiten wurde lange Zeit vernachlässigt und tabuisiert. Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts stellten sich durch Forscher wie Sigmund Freud, Paul Ehrlich oder Havelock Ellis Erfolge bei der Bekämpfung von Geschlechtskrankheiten ein.
Geschlechtskrankheiten oder auch STD (Sexually Transmitted Diseases) werden durch sexuellen Kontakt übertragen. Je häufiger man den Partner wechselt, umso größer ist auch die Gefahr einer Ansteckung. Wird eine Erkrankung frühzeitig erkannt, sind – mit Ausnahme der HIV-Infektion – die Heilungschancen sehr gut. Das Risiko kann minimiert werden, indem man beim Verkehr Kondome benutzt.
Wie kann man sich anstecken?
Geschlechtskrankheiten werden durch Viren, Bakterien, Parasiten oder Pilze beim Geschlechtsverkehr und sehr engem körperlichen Kontakt übertragen. Das Risiko der Ansteckung besteht ungeschützt auch bei oral-genitalem oder oral-analen Sexpraktiken.
