Mann und Sexualität - die Lust an der Lust!
Die männliche Sexualität ist wesentlich vielfältiger, als die Klischees es ihr zubilligen. Männer sind sich ihres Körpers bewusst und genießen ihn phantasievoller, als vermutet.
Wie die Lust erlebt wird, hängt allerdings von vielen Faktoren ab. So spielt die eigene Einstellung zur Sexualität und die bisher gemachten Erfahrungen eine wichtige Rolle. In der Kindheit anerzogene Verhaltensweisen und der Umgang mit Sexualität in der Familie prägen wesentlich die Einstellung zum eigenen Körper und Partner. Auch psychische Einflüsse wie Stress, Sorgen, Leistungsdruck oder Angst beeinflussen die Lust an Sexualität. Sexuelle Erregung wird durch psychische Stimulierung, wie visuelle Reize, die eigene Vorstellungskraft, Träume und sexuelle Phantasien hervorgerufen.
Neben diesen Reaktionen steuert der Körper, insbesondere das Gehirn, die körperliche Lust. Die Zentrale der Lust ist das Zwischenhirn, der so genannte Hypothalamus. Er koordiniert die Sexualhormone Androgen, Östrogen und das Hodenhormon Testosteron. Bei sexueller Reizung programmiert das hormongesteuerte Gehirn eine Reihe von Vorgängen, wie körperliche Funktionen und Emotionen, die für einen befriedigenden Sexualverkehr notwendig sind.
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