DR. KADE / BESINS Pharma GmbH

Testosteronmangel und seine Behandlungsmöglichkeiten

Sind durch die Laboruntersuchung erniedrigte Hormonwerte nachgewiesen und zusätzlich typische Beschwerden wie Libidoverlust, depressive Verstimmung, Müdigkeit, Abgeschlagenheit und reduzierte Muskelmasse vorhanden, hat der Arzt vielleicht einen Testosteronmangel diagnostiziert.

Es gibt derzeit verschiedene Möglichkeiten der Testosterontherapie:

  • Testosteron-Gel wird wie eine Creme täglich portionsweise auf Oberarm, Schultern oder Bauch aufgetragen. Das Hormon gelangt über die Haut in den Blutkreislauf. Der Vorteil des Gels besteht darin, dass es die körpereigenen Hormonschwankungen nachahmt und so zu physiologischen Hormonspiegeln führt. 
  • Testosteronpflaster werden auf die Haut geklebt. Abhängig vom morgendlichen Serum-Testosteron-Spiegel und dem Körpergewicht, müssen alle zwei Tage ein bis drei Pflaster aufgebracht werden. Auch hier gelangt das Hormon über die Haut in den Blutkreislauf.
  • Hormon-Spritzen werden in den Po-Muskel verabreicht. Dabei treten allerdings starke Hormonschwankungen auf, die körperlich und psychisch sehr belastend sein können. Bei der Anwendung so genannter Depot-Spritzen, die drei Monate im Körper wirken, ist zudem ein rasches Absetzen der Therapie nicht möglich. 
  • Testosteron kann auch als Kapsel oral eingenommen werden. Bei diesem Weg wird ein erheblicher Teil des Hormons gleich in der Leber abgebaut und ist damit ohne Wirkung. Um einen gleichmäßigen Hormonspiegel zu erreichen, müssen drei bis vier Kapseln am Tag eingenommen werden.
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